Bildungswerk-Blog

Autor: Sebastian Schulz (Seite 1 von 4)

Ein Leben in getrennten Welten

Von Sebastian Schulz

Wenn Sumaya Farhat-Naser von ihrem Lebensweg erzählt, ist der Zuhörer gebannt. Mit einer unermüdlichen Art zu erzählen beschreibt die palästinensische Friedensaktivistin Begebenheiten, die in Teilen grausam, aber vor allem weltfremd erscheinen. Denn genau das ist die Perspektive einer Bevölkerungsgruppe in einem Staat, der eine systematische Ausgrenzung von Menschen betreibt. Eine Perspektive, die auch oft in den Sphären der Diplomatie untergeht und trotzdem seit Jahrzehnten einer der größten Konfliktherde ist.

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Gewohnheiten der Wachstumswirtschaft – Wohlstand in Zeiten von Klimawandel und fraglicher Nachhaltigkeit

Von Sebastian Schulz

Die Diskussion geht durch die Bevölkerung. Kann Wohlstand erhalten bleiben, wenn Nachhaltigkeit Vorrang bekommt? Nimmt mir jemand die Möglichkeit, einen PS-starken Wagen zu kaufen oder das Warenangebot eines globalisierten Kapitalismus zu genießen? Diese Fragen entstehen, wenn die Gewohnheit des Wachstumskapitalismus auf die Ressourcenknappheit unseres Planeten und Klimawandel trifft. Die Citykirche Elberfeld war aus diesem Grund auch voll besetzt, als Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Wolfgang Kessler sowie Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, ihre Thesen in Impulsvorträgen vortrugen.

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„Kleider machen Leute“ – Lesung im Katholischen Stadthaus anlässlich des 200. Geburtstags von Gottfried Keller

Von Elena Hong

Die gelungene Mischung aus Vortrag, Bild und Kommentar machte die Lesung am 14. November zum erfolgreichen Geburtstagsfest des Schweizer Autors Gottfried Keller. Mit 50 ZuhörerInnen war der Saal des Katholischen Stadthauses (Laurentiusstr. 7) bis in die hintersten Reihen gefüllt. Im Anschluss durfte das Publikum die drei Referenten auf dem Podium mit Fragen löchern.

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Soziale Räume für die Zukunft gestalten – Beginn der Lüttringhauser Gespräche 2019

Von Sebastian Schulz

„Soziales Klima em Dorp“ hieß am ersten Abend der Remscheider Veranstaltungsreihe „Lüttringhauser Gespräche“. Ganz im Zeichen des aktuellen Wandels in Sachen Klima und Gesellschaft begann die Reihe mit sozialen Themenansätzen, die vor allem auch die verschiedenen, generationsbedingten Sichtweisen offenbarten.

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Lüttringhauser Gespräche – Gesellschaft und Religion im Zeichen des Klimawandels

Welche Folgen der Klimawandel haben kann, wird von Wissenschaftlern schon seit Jahren prognostiziert. Aber die Folgen für die künftige Entwicklung der Gesellschaft und ihren Lebensräumen rücken erst nach und nach in den Fokus der allgemeinen Öffentlichkeit. Was machen die Veränderungen des Klimas mit Lebenswelten in Bereichen von städtischen oder ländlichen Quartieren? Wie gehen geistliche Institutionen zukünftig damit um und wie wirkt sich das auf die Gedankenwelt der Menschen aus?

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Literatur des Zwiespalts – Globale Umbrüche gegen Wohlstand

Von Sebastian Schulz

Der Wohlstand ist eine beiläufige Konstante. Zu dieser Erkenntnis könnte der Leser oder Zuhörer bei den neuesten literarischen Werken von Alexander Schimmelbusch, John Ironmonger und Ulrich Peltzer gelangen. Teilweise bewusst und unbewusst nehmen die Protagonisten aus den Romanen der Autoren die Zwiespältigkeit ihrer eigenen Lebensweise wahr, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass ihr gewohntes Leben eine Dystopie der Menschheit sein könnte. Eine Entwicklung, die das katholische Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid in der zweiten Veranstaltungsreihe von „Über die Welt und Gott“ 2019 aufgreifen will.

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30 Jahre Mauerfall – Finale. Das letzte Jahr der DDR

Im Jahr der Wende (1990) erschien im Peter Hammer Verlag Wuppertal (gemeinsam mit dem Aufbau-Verlag) „Wir sind das Volk! DDR im Aufbruch. Eine Chronik“ von Hannes Bahrmann und Christoph Links. Zwischen dem 7. Oktober 1989 und dem 3. Oktober 1990 überschlugen sich die Ereignisse: Das Volk stürzte die alte SED-Führung und erzwang die Öffnung der Mauer, am Runden Tisch entstand eine Parallelregierung, die demokratische Wahlen durchsetzte. Dabei siegte die konservative Parteiallianz mit ihrem Votum für eine schnelle deutsche EInheit

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Individueller Wohlstand im Zeichen der Klimakrise – Die Flut steigt

Von Sebastian Schulz

Dystopie ist das Stichwort, wenn man sich mit den noch recht aktuellen Werken von Ulrich Peltzer, Alexander Schimmelbusch und John Ironmonger auseinandersetzt. Dass die utopischen und ideellen Gesellschaftsbilder des 20. Jahrhunderts zu Beginn des 21. in eine entgegen gerichtete Richtung umschlagen, rückt in literarischer Form in das Licht der kollektiven Aufmerksamkeit. Jakob van Hoddis Worte von 1911 „Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut“ im viertenVers seines Gedichtes „Weltende“ bekommen über einhundert Jahre später eine erschreckend treffende, neue Bedeutung.

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»Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut«. Von der Suche nach einem guten Leben

LEKTÜRESPUREN: »Das bessere Leben« von Ulrich Peltzer«, »Hochdeutschland« von Alexander Schimmelbusch und »Der Wal und der Ende der Welt« von John Ironmonger

Von Katja Schettler

Das Eis der Polarregionen schmilzt und lässt den Meeresspiegel ansteigen: im Zeitraum von 1993 bis 2011 im weltweiten Durchschnitt jährlich um mehr als drei Millimeter. Für Laien hört sich das wenig an. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn »mehr als drei Millimeter« ist etwa doppelt so schnell wie der Anstieg im 20. Jahrhundert. Die Folgen sind verheerend; Flutkatastrophen nehmen zu. Nicht nur fern von uns – zum Beispiel auf den Inseln der Tropen –, sondern auch in Europa, an deutschen Küsten: Auf der Insel Sylt muss jedes Jahr frischer Sand angebaggert werden, weil die Fluten die Insel abtragen. Klimaforscher sehen die Ursache hierfür in der globalen Erderwärmung – und diese sei größtenteils menschengemacht.

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Den Schöpfer im Geschöpfe ehren – Auftakt der Lenneper Septembergespräche 2019

Von Sebastian Schulz

Prophetisch stehe Papst Franziskus für eine „Theologie, die nicht ausschließt“, so der Fundamentaltheologe Prof. Dr. Jürgen Werbick, über die Schriften und Worte des Papstes redet. Denn bei den zuletzt erschienenen Werken handle es sich um einen Ansatz, den wenige hohe Vertreter der katholischen Kirche und erst recht kein Pontifex in Rom bisher in Betracht gezogen hätten.

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