Bildungswerk-Blog

Kategorie: Blogbeitrag (Seite 1 von 8)

Sorgen für das gemeinsame Haus

Von Janina Zogass

In der Veranstaltungsreihe „Über die Welt und Gott“ ging es um planetarische Grenzen und Ernährungssouveränität

Anfang Juni sind Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Experten in der Elberfelder CityKirche zusammengekommen, um sich gemeinsam Gedanken über Fragen zu machen wie zum Beispiel „Woher kommt das Essen auf meinem Teller und wie wurde es produziert?“, „Was ist mit meiner Kleidung?“ und „in welchem Zusammenhang steht unser Lebensstil mit Begriffen wie Klimawandel und den sogenannten planetarischen Grenzen?“ Anlass dieser Begegnung war die Veranstaltung „Wasser und Brot. Gesucht: Nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft. Ob das Gesuchte nun gefunden werden konnte, soll dieser Erfahrungsbericht aufzeigen. Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Über die Welt und Gott“, die das Katholische Bildungswerk in Kooperation mit dem Wuppertal Institut und der Citykirche Elberfeld  auf die Beine stellt – dieses Jahr mit dem thematischen Schwerpunkt Klimawandel Klimagerechtigkeit.

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Große Texte – Wie Jesus Christus, Karl Marx und Milton Friedman warnten und prophezeiten

Von Sebastian Schulz

Was würde Marx sagen, wenn er unsere globale Gesellschaft von heute zu Gesicht bekommen würde? Sein Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal und allein der Umstand, dass wir dessen gedenken, spricht für sein Wirken bis heute. Doch nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts stellt sich die Frage, ob Werke wie „Das kommunistische Manifest“ oder „Das Kapital“ von Marx und Engels heute ein Leitwerk darstellen oder eher eine Perspektive geben können; ein Gedankengang, der auch für andere Werke mit ähnlichen Auswirkungen auf das menschliche Denken gilt. Wie wir diese Texte lesen und heute interpretieren, versuchte das Katholische Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit der Citykirche Elberfeld und dem freischaffenden Künstler Olaf Reitz herauszufinden.

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Gesucht aber noch nicht gefunden – eine nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft

Von Sebastian Schulz

Dass die nationale, aber auch globale Landwirtschaftspolitik ihren ökologischen Zenit eigentlich schon überschritten hat, dürfte den meisten Menschen bereits aufgefallen sein. Flächenerschließung anstelle von Aufarbeitung der landwirtschaftlich genutzten Flächen, steigende Emissionen und chemische Überdüngung sind nur einige Merkmale unsere Nahrungsindustrie, was die Frage aufwirft: Wo bleibt das Umdenken?

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Mutter, Gott und Ich – Michael Stavarič las im Luisenviertel

Von Janina Zogass

Anlässlich der Wuppertaler Literatur Biennale hat es den österreichisch-tschechischen Schriftsteller Michael Stavarič Mitte Mai von seiner Wahlheimat Wien ins bald 1000 Kilometer entfernte Wuppertal verschlagen: „Ja – eine richtige Weltreise war das!“, ruft der studierte Publizist und Kommunikationswissenschaftler aus und ist sichtlich erleichtert, dass er jetzt angekommen ist: In Wuppertal. Im Luisenviertel. In der Viertelbar, einer Studentenkneipe par exellence, wo er nun bei schummrigem Licht und vor einer Wand, patinagrün, vor ihm ein volles Glas Weißwein, aus seinem neusten Roman Gotland vorlesen wird. In der Ecke steht der Kicker. Nach einer kurzen Begrüßung und thematischen Einführung durch Dr. Katja Schettler vom Katholischen Bildungswerk beginnt die Lesung.

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„Ist die Welt, so wie sie ist, gut?“

Von Sebastian Schulz

V.l.: Katja Schettler (Katholisches Bildungswerk), Autor Jonas Lüscher, Journalist und Literaturkritiker Hubert Winkels (Bild: Sebastian Schulz).

„Das ist es, was mich an Figuren interessiert: diese Zerrissenheit, diese Ambivalenzen und eben auch ihre Schwächen“. So beschrieb der Schweizer Autor Jonas Lüscher die Herangehensweise an sein Buch „Kraft“ von 2017. Anlässlich der nun zu Ende gegangenen Wuppertaler Literatur Biennale stellte sich Jonas Lüscher der Zuhörerschaft im Katholischen Stadthaus Wuppertal. Und es stimmt, was die Süddeutsche Zeitung im Februar 2017 schrieb: „so wohltuend ist der Laserblick eines Jonas Lüscher, der unsere Gegenwart mit einem eisigen Sengstrahl analysiert“.

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Wuppertaler Literatur Biennale 2018: Thomas Glavinic und sein neuster Roman „Der Jonas-Komplex“

von Nadine Wichmann

Vom 6. bis zum 19. Mai findet die Wuppertaler Literatur Biennale statt, ein Festival, das seit vier Jahren Literaturbegeisterte ins Bergische Land lockt. Im Rahmen der Biennale liest neben Schriftstellern wie John von Düffel, Chris Kraus, Linda Boström Knausgård und Jonas Lüscher auch der Österreicher Thomas Glavinic, der von der ZEIT 2016 als „einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren unserer Epoche“  betitelt wird. Glavinic, der mit seinen Romanen Das bin doch ich 2007 auf der Shortlist und Das Leben der Wünsche 2009 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand, las am vergangenen 9. Mai in der Börse aus seinem neusten Werk Der Jonas-Komplex. Lesen Sie weiter

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Kohleausstieg möglich machen – Das Ziel und der tatsächliche Weg

Von Sebastian Schulz

Wann kommt der Kohleausstieg und welche Schritte werden dahingehend unternommen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der zweiten Veranstaltung der insgesamt siebenteiligen Reihe „Weniger ist mehr. Klimawandel und Klimagerechtigkeit“, die das katholische Bildungswerk in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut konzipiert hat.

2030 ist ein Option, andere sprechen von 2040 als endgültiges Ausstiegsjahr. Doch die Frage nach einem Kohleausstieg, zunächst in Deutschland, scheitert nicht an den Deadlines, die wohlgemerkt variabel erscheinen. Dass der Kohleausstieg ein nachhaltiger Weg in die Zukunft zu sein scheint, würden viele bestätigen, doch der Weg ist das Problem. Lesen Sie weiter

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Robert Menasse – Europäische Literatur in Zeiten der Europäischen Spaltung

Von Sebastian Schulz

Voller Saal an diesem Mittwochabend im April. Wenn Robert Menasse angekündigt ist, kommen die Besucher in Scharen und so auch in das Katholische Stadthaus in Wuppertal. Sein letzter Roman „Die Hauptstadt“ sorgte für kontroverse Diskussionen, was jedoch nicht verhindern konnte, das Menasses Werk 2017 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Der Zeitpunkt für die Veröffentlichung scheint gut gewählt gewesen zu sein und das zeigt auch die Aktualität des ironisch wirkenden Werkes des geborenen Wieners. Lesen Sie weiter

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Christlich-jüdischer Dialog – Pessach und Ostern als Grundlage?

Von Sebastian Schulz

Der Versuch, Pessach und Ostern als Grundlage eines Dialogs zwischen Menschen jüdischen und christlichen Glaubens zu sehen, scheint auf den ersten Blick auf der Hand zu liegen: zentrale religiöse Feiertage, welche chronologisch sogar in der Bibel miteinander verhaftet sind. Doch die zugrunde liegenden Schriften sind teilweise nur über viele Ecken oder sogar über konfliktreiche Kontexte miteinander verbunden. Lesen Sie weiter

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„Mehr Leben mit weniger“ – Klimawandel und Klimagerechtigkeit

Von Sebastian Schulz

Klimawandel nicht nur als Indikator für Umweltkatastrophen, sondern auch als Basis für soziale Ungerechtigkeit. Diesen Zusammenhang sah der amtierende Papst Franziskus schon im Jahr 2015. Denn mit seiner Enzyklika „Laudato Si“ ging das Kirchenoberhaupt der Katholischen Kirche kirchengeschichtlich einen recht neuen Weg und setzte seinen Fokus auf den Zusammenhang zwischen Klimawandel als globales Problem und der wachsenden sozialen Ungerechtigkeit als dessen Folge. Lesen Sie weiter

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