Bildungswerk-Blog

Schlagwort: Citykirche Elberfeld

Diplomatie zwischen Siegern und Besiegten – Der überforderte Frieden

Von Sebastian Schulz

Prof. Dr. Jörn Leonhard Bild: Sebastian Schulz).

Professor Dr. Jörn Leonhard hat sich einen Namen gemacht. Als Professor für westeuropäische Geschichte an der Universität Freiburg und als Mitglied diverser Vereinigungen – u.a der Royal Historical Society in London oder seit 2015 in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften – gelingt ihm eine extrem detaillierte Einsicht in die Geschehnisse der neueren und neuesten Geschichte. Mit seinem neuesten literarischen Werk „Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918-1923“ knackt der Historiker die Eintausendfünfhundert-Seiten-Marke. Sein begleitender Vortrag in der Elberfelder Citykirche Ende Juni zeigte, warum dies seine Gründe hat.

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Und überall lauern Geschichten: Lesung und Gespräch mit Saša Stanišić

Von Larissa Plath

„Ich bin sehr froh, dass dieses Buch erledigt ist.“ In der Stimme von Saša Stanišić schwingt Erleichterung mit, Erleichterung darüber, diese Art der „Selbstbefragung“, wie er es ausdrückt, bewältigt zu haben. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Autobiographie, Fiktion, Essay und trägt den schlichten und doch so gewichtigen Titel Herkunft. Ende Mai las der Schriftsteller in der Elberfelder CityKirche aus seinem aktuellen Buch.

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Geschichtliche Facetten des Feminismus

Von Sebastian Schulz

Feridun Zaimoglu verändert sich, sobald er liest. Die Stimme des aus Kiel kommenden Autors unterscheidet sich immens zur gesprochenen Version, wenn er die Seiten eines Buches aufschlägt und beginnt, die wortgewaltigen Sätze, welche aus seiner eigenen Feder entstammen, stimmlich zu verbalisieren. In der hallenden Elberfelder Citykirche mag das aufgrund der Akustik sein Übriges getan haben. Diese Begebenheiten sollten das zur Schau stellen, was von mancher Seite als „feminitisches Manifest“ bezeichnet wird.

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Tranformation von unten oder von oben? – Die vielen Seiten der „Sharing-Economy“

Von Sebastian Schulz

In Großstädten sind es Trends, die sich schon etabliert zu haben scheinen: Erste Ansätze waren Carsharing-Angebote, aufkommendes Foodsharing, um Nahrungsmittelüberschüsse wertgerecht zu verteilen. All das ist Teil eines Konzeptes, das heute als „Sharing-Economy“ bezeichnet wird. Bei der inzwischen fünften Veranstaltung der Vortrags- und Diskussionsreihe „Über die Welt und Gott“ des Katholischen Bildungswerkes in der Citykirche Elberfeld sollte dieses Phänomen im Kontext von Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit beleuchtet werden.

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Sorgen für das gemeinsame Haus

Von Janina Zogass

In der Veranstaltungsreihe „Über die Welt und Gott“ ging es um planetarische Grenzen und Ernährungssouveränität

Anfang Juni sind Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Experten in der Elberfelder CityKirche zusammengekommen, um sich gemeinsam Gedanken über Fragen zu machen wie zum Beispiel „Woher kommt das Essen auf meinem Teller und wie wurde es produziert?“, „Was ist mit meiner Kleidung?“ und „in welchem Zusammenhang steht unser Lebensstil mit Begriffen wie Klimawandel und den sogenannten planetarischen Grenzen?“ Anlass dieser Begegnung war die Veranstaltung „Wasser und Brot. Gesucht: Nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft. Ob das Gesuchte nun gefunden werden konnte, soll dieser Erfahrungsbericht aufzeigen. Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Über die Welt und Gott“, die das Katholische Bildungswerk in Kooperation mit dem Wuppertal Institut und der Citykirche Elberfeld  auf die Beine stellt – dieses Jahr mit dem thematischen Schwerpunkt Klimawandel Klimagerechtigkeit.

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Große Texte – Wie Jesus Christus, Karl Marx und Milton Friedman warnten und prophezeiten

Von Sebastian Schulz

Was würde Marx sagen, wenn er unsere globale Gesellschaft von heute zu Gesicht bekommen würde? Sein Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal und allein der Umstand, dass wir dessen gedenken, spricht für sein Wirken bis heute. Doch nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts stellt sich die Frage, ob Werke wie „Das kommunistische Manifest“ oder „Das Kapital“ von Marx und Engels heute ein Leitwerk darstellen oder eher eine Perspektive geben können; ein Gedankengang, der auch für andere Werke mit ähnlichen Auswirkungen auf das menschliche Denken gilt. Wie wir diese Texte lesen und heute interpretieren, versuchte das Katholische Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit der Citykirche Elberfeld und dem freischaffenden Künstler Olaf Reitz herauszufinden.

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Gesucht aber noch nicht gefunden – eine nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft

Von Sebastian Schulz

Dass die nationale, aber auch globale Landwirtschaftspolitik ihren ökologischen Zenit eigentlich schon überschritten hat, dürfte den meisten Menschen bereits aufgefallen sein. Flächenerschließung anstelle von Aufarbeitung der landwirtschaftlich genutzten Flächen, steigende Emissionen und chemische Überdüngung sind nur einige Merkmale unsere Nahrungsindustrie, was die Frage aufwirft: Wo bleibt das Umdenken?

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Kohleausstieg möglich machen – Das Ziel und der tatsächliche Weg

Von Sebastian Schulz

Wann kommt der Kohleausstieg und welche Schritte werden dahingehend unternommen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der zweiten Veranstaltung der insgesamt siebenteiligen Reihe „Weniger ist mehr. Klimawandel und Klimagerechtigkeit“, die das katholische Bildungswerk in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut konzipiert hat.

2030 ist ein Option, andere sprechen von 2040 als endgültiges Ausstiegsjahr. Doch die Frage nach einem Kohleausstieg, zunächst in Deutschland, scheitert nicht an den Deadlines, die wohlgemerkt variabel erscheinen. Dass der Kohleausstieg ein nachhaltiger Weg in die Zukunft zu sein scheint, würden viele bestätigen, doch der Weg ist das Problem. Lesen Sie weiter

„Mehr Leben mit weniger“ – Klimawandel und Klimagerechtigkeit

Von Sebastian Schulz

Klimawandel nicht nur als Indikator für Umweltkatastrophen, sondern auch als Basis für soziale Ungerechtigkeit. Diesen Zusammenhang sah der amtierende Papst Franziskus schon im Jahr 2015. Denn mit seiner Enzyklika „Laudato Si“ ging das Kirchenoberhaupt der Katholischen Kirche kirchengeschichtlich einen recht neuen Weg und setzte seinen Fokus auf den Zusammenhang zwischen Klimawandel als globales Problem und der wachsenden sozialen Ungerechtigkeit als dessen Folge. Lesen Sie weiter

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