Bildungswerk-Blog

Schlagwort: Erde (Seite 1 von 3)

„Wie wollen wir leben?“

Von Nadine Wichmann

Migration damals und heute

In Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD 2016 als zweitstärkste Kraft in den Parteitag einzog, sind rund 50 Prozent der Einwohner Nachkriegsflüchtlinge. Scheinbar scheint man dort, aber auch generell in Deutschland, diese Zuwanderung nicht im Bewusstsein verankert zu haben. Dabei ist es die Auseinandersetzung mit eben dieser Migration, welche uns in der heutigen Zeit womöglich helfen kann. Lesen Sie weiter

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Migration – Was ist das wirkliche Problem?

Von Sebastian Schulz

Dr. Kossert, Moderator Peter Grabowski, Prof. Dr. Jochen Oltmer (v.li.)

„Sie kommen!“ „Wir werden überrollt!“ Die Schlagwörter waren und sind präsent, wenn es um die Diskussion über Flüchtlinge geht. Migration ist noch immer ein mentales Damoklesschwert in den Köpfen der Menschen und gerade in den Köpfen der Deutschen. Ein neues Phänomen könnte man annehmen, doch die Geschichte der Migration in Deutschland ist so alt wie die Bundesrepublik selbst, wenn nicht sogar deutlich älter. Der ein oder andere erinnert sich noch: die Vertriebenen aus Preußen Lesen Sie weiter

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Fridolin Schleys „Die Ungesichter“

Von Nadine Wichmann

Den Unbekannten eine Stimme geben

Fridolin Schleys Lesung seiner Novelle Die Ungesichter ist Teil der Reihe „Über die Welt und Gott“. Das diesjährige Motto lautet „Aufnahmegesellschaft und Zuwanderung“.

An diesem Donnerstagabend haben sich Literaturfreunde und Interessierte an der Flüchtlingsthematik in der Buchhandlung v. Mackensen zusammengefunden, um einen Blick hinter die gesichtslosen Statistiken und Zahlen zu werfen und ihn stattdessen auf die Menschen zu richten, die sich dahinter verbergen. Eigentlich sollten es es nur einige wenige Seiten Text werden, für das Projekt „Die Hoffnung im Gepäck“ Lesen Sie weiter

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Ruhelosigkeit in wörtlicher Form

Von Sebastian Schulz

Amal ist 15, als sie sich von den aus unserer Sicht simpelsten Freuden verabschieden muss. Denn in ihrem Heimatland Somalia waren es vor allem die einfachen Dinge, die es einem ermöglichten, die eigenen Freuden zu erkennen. Der morgendliche Ruf des Muezzin zum Gebet oder der Klang der Landeshymne als Beispiele für die einfachen Freuden des jungen Mädchens verschwinden, als die „Patronenmänner“ die Kontrolle in ihrem Heimatdorf übernehmen. Dass es sich bei diesen Männern um islamistische Milizionäre handelt, verdeutlicht sich sehr schnell und verweist auch auf die immer noch vorherrschende Situation im Land am Horn von Afrika. Lesen Sie weiter

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Deutsch mal anders

Von Katia Marcucci

In geselliger Runde sitzen die Zuhörer mit Tomer Gardi und Matei Chihaia, Professor der Romanistik an der Bergischen Universität Wuppertal, in der Buchhandlung v. Mackensen. Die Zuschauer haben die Möglichkeit, dem Autor ihre Fragen zu seinem Roman Broken German zu stellen. Mit seinem strahlenden und äußerst sympathischen Lächeln verzaubert Tomer die Gäste sofort. Trotz seiner leichten Aufregung hören alle gespannt zu. Um ein Verständnis für diesen Roman zu bekommen, muss einem bewusst werden, dass dieser kein gewöhnlicher ist. Der Sprachstil unterscheidet sich Lesen Sie weiter

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Von dem Kontrollverlust über die Sprache

Von Nadine Wichmann

Tomer Gardi und sein Roman Broken German

Da sitzt er, Tomer Gardi, in seinem schwarzen Blouson mit Tiger-Print, mit seinem wilden Haar, dem Bart und seinem breiten Lachen. Nur etwa 30 Leute haben sich in der Buchhandlung v. Mackensen eingefunden, um die Lesung des Romans Broken German zu erleben. Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Matei Chihaia der Universität Wuppertal. Er eröffnet ihn mit der Ankündigung, dass dieser Abend dazu da sei, um das Buch UND den Autor kennenzulernen.

So richtig klappt das letzten Endes aber noch nicht.

Das Buch, ein experimenteller Roman, oder vielmehr eine Sammlung von Kurzgeschichten, die miteinander verknüpft sind, ist ein Krisenroman. Es geht um den jungen Immigranten Radili Lesen Sie weiter

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Heimat nirgendwo. »Die Welt von gestern«

Von Katja schettler

Zum 75. Todestag von Stefan Zweig

Foto: Olaf Schettler

Stefan Zweig war Kosmopolit und überzeugter Europäer. Geboren 1881 in Wien zählt er zu der Generation, die in einem Leben mehrfach radikale Umbrüche erfährt – oder wie Stefan Zweig in »Die Welt von gestern« formuliert: »vulkanische Erschütterungen« prägten sein Leben. Einer dieser Umbrüche und Erschütterungen ist der Verlust der Heimat, der Heimat in der deutschen Sprache und der europäischen Kultur. Dieser Verlust ist für ihn unwiderruflich. 1942 scheidet er gemeinsam mit seiner zweiten Frau Lotte im Exil in Brasilien aus dem Leben. Lesen Sie weiter

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Superhelden

Von Katia Marcucci

Was heißt hier heldenhaft?

Foto: Gregor Eisenmann

Jeder kennt und liebt sie. Sie haben unfassbare Kräfte, retten Menschen und sorgen, mit ihrer Tapferkeit und Nächstenliebe, für den Glauben an die Gerechtigkeit. Silvia Munzón López und Marco Wohlwend greifen in ihrer Lesung „Heldenhaft angerührt“, im alten Bahnhofswartesaal Mirke, des heutigen Kunst- und Kulturbrennpunktes Utopiastadt, die Eigenschaften der Superhelden auf und zeigen anhand einiger Texte und Geschichten, wie auch ganz normale Menschen zu Heldentaten in der Lage sind. Lesen Sie weiter

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Die Ästhetik des gebrochenen Deutsch

Von Sebastian Schulz

„Es ist eine schöne Sprache“, sagte Tomer Gardi nach der Lesung seines Buches „broken german“ im Luisenviertel. Der in einem Kibbuz in Galiläa geborene Autor spricht hier allerdings nicht etwa von derjenigen deutschen Sprache, die im Unterricht gelehrt wird. Sondern ihn fasziniert jene deutsche Sprache, die im persönlichen Kontakt und mit vielen lingualen Einflüssen entsteht; und Tomer Gardi weiß, wovon er da spricht. Denn Deutsch Lesen Sie weiter

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Die Nürnberger Prozesse

Von Sebastian Schulz

Die Aufarbeitung läuft

Sowohl die Nürnberger Prozesse als auch die Nachfolgeprozesse sind eine tiefe Auseinandersetzung mit einem verbrecherischen Teil der deutschen Vergangenheit. Doch die tatsächliche Aufarbeitung gerade in der Justiz ist noch eher jung. Professor Dr. Norbert Frei von der Universität Jena legte im Zuge einer Veranstaltungsreihe zu den Nürnberger Prozessen in Wuppertal eine umfangreiche Übersicht über Daten und Ergebnisse der Prozesse vor. Lesen Sie weiter

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