Bildungswerk-Blog

Schlagwort: Heilig (Seite 2 von 2)

Urbanität und religiöse Vielfalt

Von Katja Schettler

Urban Prayers von Björn Bicker

Foto: Füssenich

Urbanität verbindet der westlich geprägte Europäer in der Regel mit säkularen Lebensentwürfen. Religiöses Leben scheint aus dieser Perspektive in Widerspruch zu einem urbanen Leben zu stehen. Christliche Kirchen bestimmen zwar immer noch das Stadtbild vieler Großstädte, doch immer mehr Kirchen bleiben am Sonntag leer. Eine Konsequenz ist – wenn nicht Abriss – die Umfunktionierung zu säkularen Räumen. Der Autor, Künstler und Dramaturg Björn Bicker Lesen Sie weiter

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Die vielen Tode unseres Opas Jurek

von Sarah Werbelow

Die Hardcover Ausgabe umfasst 416 Seiten und ist im Original bei Rowohlt erschienen.
Erscheinungstermin: 28.08.2015
Erscheinungstermin Taschenbuch: 17.02.2017

Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wie oft Opa Jurek in Matthias Nawrats neuem Roman „Die vielen Tode unseres Opas Jurek“ wirklich gestorben ist. Denn in seiner Geschichte geht es nicht nur um den Tod. Auch wenn die Erzählung nun einmal genau damit anfängt…

Der Titel dieses Romans macht auf jeden Fall schon mal neugierig darauf, was es denn mit diesem Opa Jurek auf sich hat. Wie kann es sein, dass er öfter als einmal stirbt? Die Tode des Opas Jurek sind vielseitiger Natur. Sie treten hervor aus einem Gefühl der Hilflosigkeit, der tiefen Angst und des Schreckens. Lesen Sie weiter

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Hommage an die Jugend

Von Julia Wessel

Andreas Maier liest aus „Der Ort“

„Der Ort“. Der Ort, das ist die Wetterau, der Herkunftsort des Autors Andreas Maier. „Der Ort“ ist aber auch der vierte Teil des auf elf Bände angelegten Heimatzertrümmerungszyklus“, der nach „Das Zimmer“, „Das Haus“ und „Die Straße“ im letzten Jahr eine Fortsetzung erhielt.

Die freundlich helle Citykirche in der Wuppertaler Innenstadt beherbergt an einem Freitagabend während der stadteigenen Literatur Biennale unter dem passenden Motto Lesen Sie weiter

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In unserer Mitte – Erzählen, Schreiben, Erinnern

Von Sarah Werbelow

Das Meer. Ein Schiff. Menschen.
Wellen. Hände. Tote.
Tränen. Leid. Die Sonne.
Eine Ampel. Ein Auto. Familie. Zuhause.
Erinnerung.

Bereits beim Eintreten in den kleinen Saal des Theaters am Engelsgarten können die Gäste viele visuelle Eindrücke sammeln. Auf einer Leinwand wird ein Bild gezeigt. Nach und nach folgen weitere. Es ist eine Art Diashow. Am Ende sind es richtig viele Bilder. Gemalt wurden sie von Kindern und Jugendlichen, die bei der Schreibwerkstatt für syrische Flüchtlinge in Wuppertal, mitgemacht haben Lesen Sie weiter

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4 + 2 Türme – Die Wellen, das Didgeridoo und die Weisheit.

Von Sarah Werbelow

Türme im Dialog. Ein Wuppertaler Kunstprojekt II

„Schau mich mal an. […]
Was ist los? […]
Ich mache mir Sorgen um dich.“ – Kirchturm St. Antonius

Wünscht sich nicht jeder, dass sich ein anderer um ihn sorgt, wenn es ihm schlecht geht? Wenn einem die eigenen Gefühle verborgen bleiben, die Gedanken unklar sind. In einem solchen Moment wird der Mensch von einer grundlegenden Unsicherheit ergriffen, aus der er meist alleine nicht entkommen kann. Deshalb ist es gerade in Zeiten von Krisen umso wichtiger, diesen Sorgen und Unsicherheiten einmal auf den Grund zu gehen und sie gemeinsam zu betrachten. Und so hat sich am 15. Mai auch in Wuppertal Barmen eine kleine Gemeinschaft zusammen gefunden. Lesen Sie weiter

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Der Mensch in unserer Zeit – ein ewiger Heimatsuchender?

Von Julia Wessel

Türme im Dialog. Ein Wuppertaler Kunstprojekt

Ein lauer Maiabend in Remscheid. Allmählich verschwindet die Sonne hinter den Baumwipfeln. Die Kirche Heilig Kreuz liegt friedlich am Rande der grün belaubten Allee. Auf den Balkonen der umliegenden Wohnhäuser genießen Menschen verschiedenen Alters die letzten warmen Momente des Tages. Das Fundament des sommerlich hellgelb gestrichenen Kirchturms ist geheimnisvoll in rotes und blaues Scheinwerferlicht getaucht. Davor gespannte Zuhörer auf Bierbänken, ein Glas Weißwein in der Hand, die Augen auf das Innere der Programmhefte gerichtet. Ein gleichmäßiges Raunen liegt über dem Kirchplatz und geht mit dem Abendwind durch die Blätter. Dann tritt Olaf Reitz hinter sein Pult und beginnt zu sprechen – und der Turm antwortet. Lesen Sie weiter

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Vertreibung aus dem Paradies

Von Katja Schettler

Andreas Maier – Versuch einer Annäherung

Foto: Jürgen Bauer

Heimat ist ein Nicht-Ort

Im Herbst letzten Jahres erschien der vierte Teil der „großartigen Erinnerungssage“ von Andreas Maier. „Der Ort“ (Suhrkamp 2015) lautet der Titel der Fortsetzung dieser lebenslangen erzählerischen Ortsumgehung über die Wetterau, die Kindheit und Jugend des Autors in Hessen. 1967 in der Wetterau in Hessen geboren, verwehrt sich Andreas Maier in seinen Frankfurter Poetikvorlesungen (Suhrkamp 2006) gegen thematische Zuschreibungen und Kategorisierungen seiner Texte. Materiale Lesarten sind das für ihn, die lediglich an der Oberfläche der Bücher verbleiben Lesen Sie weiter

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