Bildungswerk-Blog

Schlagwort: Katholisches Bildungswerk (Seite 1 von 2)

Eine klangvolle Zeitreise: 90 Jahre Berlin Alexanderplatz

Von Larissa Plath

„Ein Klassiker ist ein Buch, das die Leute loben, aber nicht lesen“, sagte einst der amerikanische Schriftsteller Mark Twain. Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz ist so ein Klassiker: Man weiß ihn grob in die literarische Moderne einzuordnen, kennt den eigentümlichen Protagonisten Franz Biberkopf – aber wer hat das mehr als 500 Seiten starke Werk tatsächlich gelesen? Dass es sich lohnt, Döblins Roman nicht nur zu loben, sondern „die Geschichte vom Franz Biberkopf“, so der Untertitel, von Anfang bis Ende zu verfolgen, bewies eine klangvolle Darbietung aus Lesung und Musik im Katholischen Stadthaus.

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Geschichtliche Facetten des Feminismus

Von Sebastian Schulz

Feridun Zaimoglu verändert sich, sobald er liest. Die Stimme des aus Kiel kommenden Autors unterscheidet sich immens zur gesprochenen Version, wenn er die Seiten eines Buches aufschlägt und beginnt, die wortgewaltigen Sätze, welche aus seiner eigenen Feder entstammen, stimmlich zu verbalisieren. In der hallenden Elberfelder Citykirche mag das aufgrund der Akustik sein Übriges getan haben. Diese Begebenheiten sollten das zur Schau stellen, was von mancher Seite als „feminitisches Manifest“ bezeichnet wird.

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Das Erinnern nicht Vergessen: Lesung und Gespräch mit der Autorin Mirna Funk

Von Larissa Plath

Das Buchcover von Mirna Funks Debütroman Winternähe ziert eine Abbildung verschiedener, einander überlappender Texturen – darunter graue, harte Felsen, blauer, weich fließender Stoff und glänzendes Metall – vor einem hellblauen, wolkendurchzogenen Himmel. Eben diese Vielschichtigkeit ist es, die im Roman auf unterschiedliche Weise thematisiert wird, sei es mit Blick auf die Vergangenheit oder die Gegenwart der deutsch-jüdischen Geschichte. An einem Abend Ende Januar, zwei Tage nach dem ,Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust‘ lädt das Katholische Bildungswerk zu einer Lesung und einem Gespräch mit der Autorin ein.

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Jesus als Bindeglied? – Prof. Dr. Khorchide über die Wertung anderer Religionen im Koran

Von Ben Sulzbacher

Jesus – „die Menschwerdung Gottes“ – spielt für die Lehre des Christentums eine unverzichtbare Rolle. Auch im Koran gilt er als einer der bedeutendsten Propheten. Professor Mouhanad Khorchide hat es sich in den letzten Jahren zur Aufgabe gemacht, die Wertung anderer Religionen im Koran und insbesondere die der Figur Jesus zu untersuchen. Sein Fazit: Das Christentum und der Islam schließen sich nicht aus, sondern können einander in fruchtbarer Weise ergänzen.

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Jesus im Koran – Eine Auseinandersetzung mit Lesearten und historischem Kontext

Von Sebastian Schulz

Wenn Prof. Dr. Khorchide auf den Plakaten und Flyern zu lesen ist, kommen die Menschen scheinbar bereitwillig in großer Zahl, um Ihn zu hören. Der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hatte sich an einem Donnerstagabend in Barmen ein recht umstrittenes Thema vorgenommen, das sowohl Christen als auch Muslime entweder zu einem interreligiösen Dialog anregen kann oder je nach Auslegung Differenzen hervorruft: Jesus Christus als Prophet im Koran.

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„Wir haben uns ausgehalten“ – Valerie Schönian liest in der St. Suitbertus-Kirche

Von Ben Sulzbacher

Valerie Schönian lebt als Journalistin in Berlin und arbeitet für die Leipziger ZEIT-Redaktion. Von April 2016 bis Mai 2017 begleitet sie den ehemals in Wuppertal tätigen Priester Franziskus von Boeselager bei seiner Arbeit als Kaplan. Ihr Anliegen: der Versuch, den katholischen Glauben zu verstehen. Die gebürtige Magdeburgerin verharrt während dieser Zeit nicht in der stummen Beobachterrolle. Sie will Antworten auf Fragen, die weder einfach zu stellen noch zu beantworten sind. Ihre Erlebnisse und Gedanken schildert sie zunächst in dem Online-Blog Valerie und der Priester, um sie schließlich in dem diesjährig erschienen Buch Halleluja: Wie ich versuchte, die katholische Kirche zu verstehen niederzuschreiben. Am 04. November fand eine Autorenlesung mit anschließendem Gespräch in der Wuppertaler St. Suitbertus-Kirche statt.

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Das Ende einer langen Reise – Ulrich Alexander Boschwitz’ Exilliteratur als literarische Wiederentdeckung

Von Larissa Plath

V.l.: Eugen Verenin und Peter Graf (Foto: Sebastian Schulz).

Mit diesem Roman schließt sich eine Lücke in der Literaturgeschichte: Erstmals im Jahre 1939 unter dem Pseudonym ‚John Crane‘ in England und ein Jahr später auch in den USA erschienen, gibt es Ulrich Alexander BoschwitzDer Reisende seit diesem Frühjahr nun endlich auch in deutschsprachiger Fassung zu lesen. Im Gedenken an die Novemberpogrome vor 80 Jahren und als Teil einer umfangreichen Veranstaltungsreihe zu diesem Thema bot das Katholische Bildungswerk in Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge und der Buchhandlung v. Mackensen einen literarischen Abend rund um das nahezu in Vergessenheit geratene Werk des deutsch-jüdischen Schriftstellers – eine Möglichkeit, Boschwitz’ Roman (neu) zu entdecken.

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80 Jahre Novemberpogrome

Von Elena Daj

In der Nacht zum 10. November 1938 Jahren fand sie statt: die Reichspogromnacht, oder auch „Kristallnacht“ genannt. Juden im ganzen Deutschen Reich wurden überfallen, jüdische Läden und Wohnhäuser geplündert, Synagogen zerstört. Auch in Wuppertal brannten die zwei Synagogen, an der Genügsamkeitstraße in Elberfeld und an der Scheurenstraße (heute: Zur Scheuren) in Barmen. Anlässlich des traurigen Jubiläums organisierte die Begegnungsstätte Alte Synagoge eine thematisch ausgerichtete Veranstaltungsreihe. Ein Programmpunkt war auch die in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk durchgeführte Lesung zum Roman „Der Reisende“ vom deutsch-jüdischen Autor Ulrich Alexander Boschwitz.

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Tranformation von unten oder von oben? – Die vielen Seiten der „Sharing-Economy“

Von Sebastian Schulz

In Großstädten sind es Trends, die sich schon etabliert zu haben scheinen: Erste Ansätze waren Carsharing-Angebote, aufkommendes Foodsharing, um Nahrungsmittelüberschüsse wertgerecht zu verteilen. All das ist Teil eines Konzeptes, das heute als „Sharing-Economy“ bezeichnet wird. Bei der inzwischen fünften Veranstaltung der Vortrags- und Diskussionsreihe „Über die Welt und Gott“ des Katholischen Bildungswerkes in der Citykirche Elberfeld sollte dieses Phänomen im Kontext von Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit beleuchtet werden.

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