Bildungswerk-Blog

Schlagwort: Lebensarten (Seite 2 von 5)

Johannes Gutenberg – Der Architekt der Wissensgesellschaft

Von Sebastian Schulz

Dr. Klaus-Rüdiger Mai und Prof. Dr. Ernst-Andreas Ziegler (v.li.).

2017 – Lutherjahr. Die Reformation ist bis heute ein prägender Faktor in der Vielfalt der Konfessionen. Zugleich ist allerdings auch 500 Jahre danach eine Einordnung der Reformation in den historischen Kontext nötig. Wo waren die Anfänge? Wieso verbreiteten sich Luthers Thesen so schnell und in manchen Teilen des damaligen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation sehr erfolgreich? Gerade diese Frage offenbart den eher technisch und pragmatisch anmutenden Aspekt der Reformation: das Wort in gedruckter Form. Lesen Sie weiter

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Es geistert ein Luther auf der Wartburg herum…

Von Sebastian Schulz

Das könnte tatsächlich angenommen werden, wenn man den Worten des Kieler Autors Feridun Zaimoglu lauscht. Es erscheint fast schon unheimlich, wenn der Autor von der Alltagsstimme in die Lesestimme verfällt und die Worte des fiktiven Landsknechtes Burkhard durch den Saal hallen. Denn der Soldat ist während Martin Luthers Aufenthalt auf der Wartburg zu dessen Schutz abgestellt. Ab 1521 befindet sich der Mönch aus Wittenberg unter dem geheimen Schutz des Lesen Sie weiter

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„Wie wollen wir leben?“

Von Nadine Wichmann

Migration damals und heute

In Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD 2016 als zweitstärkste Kraft in den Parteitag einzog, sind rund 50 Prozent der Einwohner Nachkriegsflüchtlinge. Scheinbar scheint man dort, aber auch generell in Deutschland, diese Zuwanderung nicht im Bewusstsein verankert zu haben. Dabei ist es die Auseinandersetzung mit eben dieser Migration, welche uns in der heutigen Zeit womöglich helfen kann. Lesen Sie weiter

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Gegensätze ziehen sich an…

Katia Marcucci

…auch bei der Wortwahl, wie Feridun Zaimoglu bei seinem diesjährigen Werk „Evangelio“ beweist. So verschieden und doch zusammengehörend erscheinen dem Leser die sprachliche neuhochdeutsche Eleganz des 16. Jahrhunderts, gepaart mit einer Vulgarität, die einen im Nu in die dunkle Zeit Luthers auf der Wartburg versetzt. Es handelt sich schlicht und ergreifend um „ein sprachliches Ereignis“, wie Radio Vatikan Zaimoglus aktuellen Roman lobt. Über 20 Werke hat er bereits veröffentlicht, darunter Bestseller wie „Leyla“ und „Liebesbrand“. Lesen Sie weiter

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Sichtbar werden

Von Sebastian Schulz

Jugendlichen die Graffiti-Kunst vermitteln. Viele denken da an ‚Schmiererei‘ oder sogar Sachbeschädigung. Aber Graffiti ist, in die richtige Bahnen gelenkt, ein durchaus verbreitetes Konzept der künstlerischen Darstellung. Die Verbindung zum öffentlichen Raum ohne Schranken spielt hier eine wichtige Rolle. Denn was in der Öffentlichkeit das Auge erreicht, kann auch mit einer Botschaft versehen werden.

Workshops für Jugendliche sind immer verbunden mit einem Ziel oder einer Aufgabe. Dass es im Fall des Workshops des Katholischen Bildungswerkes Lesen Sie weiter

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Migration – Was ist das wirkliche Problem?

Von Sebastian Schulz

Dr. Kossert, Moderator Peter Grabowski, Prof. Dr. Jochen Oltmer (v.li.)

„Sie kommen!“ „Wir werden überrollt!“ Die Schlagwörter waren und sind präsent, wenn es um die Diskussion über Flüchtlinge geht. Migration ist noch immer ein mentales Damoklesschwert in den Köpfen der Menschen und gerade in den Köpfen der Deutschen. Ein neues Phänomen könnte man annehmen, doch die Geschichte der Migration in Deutschland ist so alt wie die Bundesrepublik selbst, wenn nicht sogar deutlich älter. Der ein oder andere erinnert sich noch: die Vertriebenen aus Preußen Lesen Sie weiter

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Fridolin Schleys „Die Ungesichter“

Von Nadine Wichmann

Den Unbekannten eine Stimme geben

Fridolin Schleys Lesung seiner Novelle Die Ungesichter ist Teil der Reihe „Über die Welt und Gott“. Das diesjährige Motto lautet „Aufnahmegesellschaft und Zuwanderung“.

An diesem Donnerstagabend haben sich Literaturfreunde und Interessierte an der Flüchtlingsthematik in der Buchhandlung v. Mackensen zusammengefunden, um einen Blick hinter die gesichtslosen Statistiken und Zahlen zu werfen und ihn stattdessen auf die Menschen zu richten, die sich dahinter verbergen. Eigentlich sollten es es nur einige wenige Seiten Text werden, für das Projekt „Die Hoffnung im Gepäck“ Lesen Sie weiter

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Ruhelosigkeit in wörtlicher Form

Von Sebastian Schulz

Amal ist 15, als sie sich von den aus unserer Sicht simpelsten Freuden verabschieden muss. Denn in ihrem Heimatland Somalia waren es vor allem die einfachen Dinge, die es einem ermöglichten, die eigenen Freuden zu erkennen. Der morgendliche Ruf des Muezzin zum Gebet oder der Klang der Landeshymne als Beispiele für die einfachen Freuden des jungen Mädchens verschwinden, als die „Patronenmänner“ die Kontrolle in ihrem Heimatdorf übernehmen. Dass es sich bei diesen Männern um islamistische Milizionäre handelt, verdeutlicht sich sehr schnell und verweist auch auf die immer noch vorherrschende Situation im Land am Horn von Afrika. Lesen Sie weiter

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Schmökern am Rhein

Von Katia Marcucci

Die Sonne strahlt wieder, es ist an der Zeit seine Wintersachen beiseite zu räumen und die eigenen 4 Wände zu verlassen. Dafür bietet sich die Büchermeile, in der nicht weit von Wuppertal liegenden, Düsseldorfer Altstadt wunderbar an. Dreimal im Jahr, dieses Mal am 06. und 07. Mai 2017, von 11-20 Uhr, haben Buchbegeisterte die Chance, an der Rheinuferpromenade zu stöbern und vielleicht sogar den ein oder anderen Schatz für ihre Buchsammlung zu finden. Entscheidet man sich für den eigentlich nicht sehr Lesen Sie weiter

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Deutsch mal anders

Von Katia Marcucci

In geselliger Runde sitzen die Zuhörer mit Tomer Gardi und Matei Chihaia, Professor der Romanistik an der Bergischen Universität Wuppertal, in der Buchhandlung v. Mackensen. Die Zuschauer haben die Möglichkeit, dem Autor ihre Fragen zu seinem Roman Broken German zu stellen. Mit seinem strahlenden und äußerst sympathischen Lächeln verzaubert Tomer die Gäste sofort. Trotz seiner leichten Aufregung hören alle gespannt zu. Um ein Verständnis für diesen Roman zu bekommen, muss einem bewusst werden, dass dieser kein gewöhnlicher ist. Der Sprachstil unterscheidet sich Lesen Sie weiter

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