Bildungswerk-Blog

Schlagwort: Literatur (Seite 1 von 3)

Formen der Erinnerung: Lesung und Gespräch zu Dana von Suffrins Roman „Otto“

von Larissa Plath

Die eigene Geschichte ist das, wozu man sie macht. „Endet unsere Geschichte hier?“, fragt sich die Ich-Erzählerin Timna, als sie zusammen mit ihrer Schwester den kranken Vater über Monate hinweg täglich im Krankenhaus besucht. Bei Dana von Suffrin liegt dort der Ausgangspunkt ihres Romans Otto, in dem die Vergangenheit der Figuren immer gegenwärtig ist. Im Rahmen einer Lesung und eines ergänzenden Gesprächs mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Luisa Banki gab die Autorin an einem Abend Ende Januar nicht nur Einblicke in die Welt von Otto und seinen beiden Töchtern, sondern auch in den Entstehungsprozess ihres literarischen Debüts.

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„Kleider machen Leute“ – Lesung im Katholischen Stadthaus anlässlich des 200. Geburtstags von Gottfried Keller

Von Elena Hong

Die gelungene Mischung aus Vortrag, Bild und Kommentar machte die Lesung am 14. November zum erfolgreichen Geburtstagsfest des Schweizer Autors Gottfried Keller. Mit 50 ZuhörerInnen war der Saal des Katholischen Stadthauses (Laurentiusstr. 7) bis in die hintersten Reihen gefüllt. Im Anschluss durfte das Publikum die drei Referenten auf dem Podium mit Fragen löchern.

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Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Bergische Universität Wuppertal, führt am 14. November anlässlich des 200. Geburtstags von Gottfried Keller in das Leben und Werk des Schweizer Autors ein Lesen Sie weiter

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Literatur des Zwiespalts – Globale Umbrüche gegen Wohlstand

Von Sebastian Schulz

Der Wohlstand ist eine beiläufige Konstante. Zu dieser Erkenntnis könnte der Leser oder Zuhörer bei den neuesten literarischen Werken von Alexander Schimmelbusch, John Ironmonger und Ulrich Peltzer gelangen. Teilweise bewusst und unbewusst nehmen die Protagonisten aus den Romanen der Autoren die Zwiespältigkeit ihrer eigenen Lebensweise wahr, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass ihr gewohntes Leben eine Dystopie der Menschheit sein könnte. Eine Entwicklung, die das katholische Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid in der zweiten Veranstaltungsreihe von „Über die Welt und Gott“ 2019 aufgreifen will.

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30 Jahre Mauerfall – Finale. Das letzte Jahr der DDR

Im Jahr der Wende (1990) erschien im Peter Hammer Verlag Wuppertal (gemeinsam mit dem Aufbau-Verlag) „Wir sind das Volk! DDR im Aufbruch. Eine Chronik“ von Hannes Bahrmann und Christoph Links. Zwischen dem 7. Oktober 1989 und dem 3. Oktober 1990 überschlugen sich die Ereignisse: Das Volk stürzte die alte SED-Führung und erzwang die Öffnung der Mauer, am Runden Tisch entstand eine Parallelregierung, die demokratische Wahlen durchsetzte. Dabei siegte die konservative Parteiallianz mit ihrem Votum für eine schnelle deutsche EInheit

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»Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut«. Von der Suche nach einem guten Leben

LEKTÜRESPUREN: »Das bessere Leben« von Ulrich Peltzer«, »Hochdeutschland« von Alexander Schimmelbusch und »Der Wal und der Ende der Welt« von John Ironmonger

Von Katja Schettler

Das Eis der Polarregionen schmilzt und lässt den Meeresspiegel ansteigen: im Zeitraum von 1993 bis 2011 im weltweiten Durchschnitt jährlich um mehr als drei Millimeter. Für Laien hört sich das wenig an. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn »mehr als drei Millimeter« ist etwa doppelt so schnell wie der Anstieg im 20. Jahrhundert. Die Folgen sind verheerend; Flutkatastrophen nehmen zu. Nicht nur fern von uns – zum Beispiel auf den Inseln der Tropen –, sondern auch in Europa, an deutschen Küsten: Auf der Insel Sylt muss jedes Jahr frischer Sand angebaggert werden, weil die Fluten die Insel abtragen. Klimaforscher sehen die Ursache hierfür in der globalen Erderwärmung – und diese sei größtenteils menschengemacht.

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Eine klangvolle Zeitreise: 90 Jahre Berlin Alexanderplatz

Von Larissa Plath

„Ein Klassiker ist ein Buch, das die Leute loben, aber nicht lesen“, sagte einst der amerikanische Schriftsteller Mark Twain. Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz ist so ein Klassiker: Man weiß ihn grob in die literarische Moderne einzuordnen, kennt den eigentümlichen Protagonisten Franz Biberkopf – aber wer hat das mehr als 500 Seiten starke Werk tatsächlich gelesen? Dass es sich lohnt, Döblins Roman nicht nur zu loben, sondern „die Geschichte vom Franz Biberkopf“, so der Untertitel, von Anfang bis Ende zu verfolgen, bewies eine klangvolle Darbietung aus Lesung und Musik im Katholischen Stadthaus.

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Geschichtliche Facetten des Feminismus

Von Sebastian Schulz

Feridun Zaimoglu verändert sich, sobald er liest. Die Stimme des aus Kiel kommenden Autors unterscheidet sich immens zur gesprochenen Version, wenn er die Seiten eines Buches aufschlägt und beginnt, die wortgewaltigen Sätze, welche aus seiner eigenen Feder entstammen, stimmlich zu verbalisieren. In der hallenden Elberfelder Citykirche mag das aufgrund der Akustik sein Übriges getan haben. Diese Begebenheiten sollten das zur Schau stellen, was von mancher Seite als „feminitisches Manifest“ bezeichnet wird.

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Mutter, Gott und Ich – Michael Stavarič las im Luisenviertel

Von Janina Zogass

Anlässlich der Wuppertaler Literatur Biennale hat es den österreichisch-tschechischen Schriftsteller Michael Stavarič Mitte Mai von seiner Wahlheimat Wien ins bald 1000 Kilometer entfernte Wuppertal verschlagen: „Ja – eine richtige Weltreise war das!“, ruft der studierte Publizist und Kommunikationswissenschaftler aus und ist sichtlich erleichtert, dass er jetzt angekommen ist: In Wuppertal. Im Luisenviertel. In der Viertelbar, einer Studentenkneipe par exellence, wo er nun bei schummrigem Licht und vor einer Wand, patinagrün, vor ihm ein volles Glas Weißwein, aus seinem neusten Roman Gotland vorlesen wird. In der Ecke steht der Kicker. Nach einer kurzen Begrüßung und thematischen Einführung durch Dr. Katja Schettler vom Katholischen Bildungswerk beginnt die Lesung.

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„Ist die Welt, so wie sie ist, gut?“

Von Sebastian Schulz

V.l.: Katja Schettler (Katholisches Bildungswerk), Autor Jonas Lüscher, Journalist und Literaturkritiker Hubert Winkels (Bild: Sebastian Schulz).

„Das ist es, was mich an Figuren interessiert: diese Zerrissenheit, diese Ambivalenzen und eben auch ihre Schwächen“. So beschrieb der Schweizer Autor Jonas Lüscher die Herangehensweise an sein Buch „Kraft“ von 2017. Anlässlich der nun zu Ende gegangenen Wuppertaler Literatur Biennale stellte sich Jonas Lüscher der Zuhörerschaft im Katholischen Stadthaus Wuppertal. Und es stimmt, was die Süddeutsche Zeitung im Februar 2017 schrieb: „so wohltuend ist der Laserblick eines Jonas Lüscher, der unsere Gegenwart mit einem eisigen Sengstrahl analysiert“.

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