Bildungswerk-Blog

Schlagwort: Literatur (Seite 1 von 2)

Mutter, Gott und Ich – Michael Stavarič las im Luisenviertel

Von Janina Zogass

Anlässlich der Wuppertaler Literatur Biennale hat es den österreichisch-tschechischen Schriftsteller Michael Stavarič Mitte Mai von seiner Wahlheimat Wien ins bald 1000 Kilometer entfernte Wuppertal verschlagen: „Ja – eine richtige Weltreise war das!“, ruft der studierte Publizist und Kommunikationswissenschaftler aus und ist sichtlich erleichtert, dass er jetzt angekommen ist: In Wuppertal. Im Luisenviertel. In der Viertelbar, einer Studentenkneipe par exellence, wo er nun bei schummrigem Licht und vor einer Wand, patinagrün, vor ihm ein volles Glas Weißwein, aus seinem neusten Roman Gotland vorlesen wird. In der Ecke steht der Kicker. Nach einer kurzen Begrüßung und thematischen Einführung durch Dr. Katja Schettler vom Katholischen Bildungswerk beginnt die Lesung.

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„Ist die Welt, so wie sie ist, gut?“

Von Sebastian Schulz

V.l.: Katja Schettler (Katholisches Bildungswerk), Autor Jonas Lüscher, Journalist und Literaturkritiker Hubert Winkels (Bild: Sebastian Schulz).

„Das ist es, was mich an Figuren interessiert: diese Zerrissenheit, diese Ambivalenzen und eben auch ihre Schwächen“. So beschrieb der Schweizer Autor Jonas Lüscher die Herangehensweise an sein Buch „Kraft“ von 2017. Anlässlich der nun zu Ende gegangenen Wuppertaler Literatur Biennale stellte sich Jonas Lüscher der Zuhörerschaft im Katholischen Stadthaus Wuppertal. Und es stimmt, was die Süddeutsche Zeitung im Februar 2017 schrieb: „so wohltuend ist der Laserblick eines Jonas Lüscher, der unsere Gegenwart mit einem eisigen Sengstrahl analysiert“.

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Who is afraid of Virginia Woolf?

Schriftstellerin – Feministin – Ikone

von Wiebke martens

Die Frage ‚Wer Angst vor Virginia Woolf hat‘ stellt ursprünglich den Titel eines bekannten Theaterstücks von Edward Albee dar, in dem die namensgebende Schriftstellerin aber gar nicht vorkommt. Lesen Sie weiter

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Friedrich-Ebert-Straße

Villen, Fabriken und der große Aufstieg

von katia marcucci

In einer gemütlichen kleinen Runde sitzen Ende November die Senioren in der Altentagesstätte St. Mariä Empfängnis in Wuppertal Vohwinkel und freuen sich über neuen Besuch, den sie herzlich empfangen können. Lesen Sie weiter

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Eine „starke“ Lesung

Mechthild Großmann überzeugt in der Universitätsbibliothek

von janina zogass

Rund 200 Zuschauer und Zuhörer lauschten der Theater- und Filmschauspielerin Mechthild Großmann, als sie vergangenen Donnerstag in der Wuppertaler Universitätsbibliothek Auszüge aus Dorothy Parkers „Eine starke Blondine“ zum Besten gab. Ihre charakteristische Reibeisenstimme war dabei aber nicht das einzige, wodurch sich die 68-Jährige in besonderer Weise hervortat: Unter Einbezug ihrer ganz eigenen eigentümlichen Mimik und Gestik Lesen Sie weiter

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Das Mädchen im Strom

Autorenlesung mit Sabine Bode: Das Mädchen im Strom (Klett-Cotta 2017)

photo@marijanmurat.com

von caroline köhler

Sabine Bode, durch ihre Sachbücher zu Kriegstraumata und den psychischen Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf die Nachkriegsgeneration der Kinder und Enkel einem größeren Publikum bekannt geworden, legt nun mit Das Mädchen im Strom (Klett-Cotta 2017) ihr Romandebüt vor und setzt sich erneut thematisch mit dem Zweiten Weltkrieg auseinander. Lesen Sie weiter

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Maria Magdalena – eine missverstandene Ikone

©pixabay

von Katia Marcucci

Frauen sind bekanntlich das schwächere Geschlecht und wurden zu Zeiten nach Christi als Begründung des Sündenfalls genutzt. Doch war das Christentum wirklich so frauenfeindlich? Haben Frauen eine so schlechte Position? Maria Magdalena spielt in diesem Beitrag eine wichtige Rolle, denn diese oft fehlinterpretierte Dame sagt einiges über das weibliche Geschlecht aus. Lesen Sie weiter

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Von „Sprachwechslern“ und dem Reichtum der Flucht

Von sebastian schulz

Flucht in seinen scheinbar austauschbaren Facetten, dennoch jedes Mal mit einzigartigem Charakter. Ilija Trojanow wagt mit seinem Buch „Nach der Flucht“ einen etwas neuen Ansatz und betrachtet nicht einfach das Kommen und Ankommen von Flüchtlingen, sondern vor allem den Effekt auf Einheimische und Neuankömmlinge. Teils philosophisch teils mit hautnahen Situationsbeschreibungen hebt Trojanow die Absurditäten in einer von Flüchtlingsbewegung geprägten Welt hervor. Lesen Sie weiter

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Es geistert ein Luther auf der Wartburg herum…

Von Sebastian Schulz

Das könnte tatsächlich angenommen werden, wenn man den Worten des Kieler Autors Feridun Zaimoglu lauscht. Es erscheint fast schon unheimlich, wenn der Autor von der Alltagsstimme in die Lesestimme verfällt und die Worte des fiktiven Landsknechtes Burkhard durch den Saal hallen. Denn der Soldat ist während Martin Luthers Aufenthalt auf der Wartburg zu dessen Schutz abgestellt. Ab 1521 befindet sich der Mönch aus Wittenberg unter dem geheimen Schutz des Lesen Sie weiter

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Gegensätze ziehen sich an…

Katia Marcucci

…auch bei der Wortwahl, wie Feridun Zaimoglu bei seinem diesjährigen Werk „Evangelio“ beweist. So verschieden und doch zusammengehörend erscheinen dem Leser die sprachliche neuhochdeutsche Eleganz des 16. Jahrhunderts, gepaart mit einer Vulgarität, die einen im Nu in die dunkle Zeit Luthers auf der Wartburg versetzt. Es handelt sich schlicht und ergreifend um „ein sprachliches Ereignis“, wie Radio Vatikan Zaimoglus aktuellen Roman lobt. Über 20 Werke hat er bereits veröffentlicht, darunter Bestseller wie „Leyla“ und „Liebesbrand“. Lesen Sie weiter

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