Bildungswerk-Blog

Schlagwort: Wuppertal (Seite 1 von 2)

Jesus im Koran – Eine Auseinandersetzung mit Lesearten und historischem Kontext

Von Sebastian Schulz

Wenn Prof. Dr. Khorchide auf den Plakaten und Flyern zu lesen ist, kommen die Menschen scheinbar bereitwillig in großer Zahl, um Ihn zu hören. Der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hatte sich an einem Donnerstagabend in Barmen ein recht umstrittenes Thema vorgenommen, das sowohl Christen als auch Muslime entweder zu einem interreligiösen Dialog anregen kann oder je nach Auslegung Differenzen hervorruft: Jesus Christus als Prophet im Koran.

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„Wir haben uns ausgehalten“ – Valerie Schönian liest in der St. Suitbertus-Kirche

Von Ben Sulzbacher

Valerie Schönian lebt als Journalistin in Berlin und arbeitet für die Leipziger ZEIT-Redaktion. Von April 2016 bis Mai 2017 begleitet sie den ehemals in Wuppertal tätigen Priester Franziskus von Boeselager bei seiner Arbeit als Kaplan. Ihr Anliegen: der Versuch, den katholischen Glauben zu verstehen. Die gebürtige Magdeburgerin verharrt während dieser Zeit nicht in der stummen Beobachterrolle. Sie will Antworten auf Fragen, die weder einfach zu stellen noch zu beantworten sind. Ihre Erlebnisse und Gedanken schildert sie zunächst in dem Online-Blog Valerie und der Priester, um sie schließlich in dem diesjährig erschienen Buch Halleluja: Wie ich versuchte, die katholische Kirche zu verstehen niederzuschreiben. Am 04. November fand eine Autorenlesung mit anschließendem Gespräch in der Wuppertaler St. Suitbertus-Kirche statt.

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Das Ende einer langen Reise – Ulrich Alexander Boschwitz’ Exilliteratur als literarische Wiederentdeckung

Von Larissa Plath

V.l.: Eugen Verenin und Peter Graf (Foto: Sebastian Schulz).

Mit diesem Roman schließt sich eine Lücke in der Literaturgeschichte: Erstmals im Jahre 1939 unter dem Pseudonym ‚John Crane‘ in England und ein Jahr später auch in den USA erschienen, gibt es Ulrich Alexander BoschwitzDer Reisende seit diesem Frühjahr nun endlich auch in deutschsprachiger Fassung zu lesen. Im Gedenken an die Novemberpogrome vor 80 Jahren und als Teil einer umfangreichen Veranstaltungsreihe zu diesem Thema bot das Katholische Bildungswerk in Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge und der Buchhandlung v. Mackensen einen literarischen Abend rund um das nahezu in Vergessenheit geratene Werk des deutsch-jüdischen Schriftstellers – eine Möglichkeit, Boschwitz’ Roman (neu) zu entdecken.

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80 Jahre Novemberpogrome

Von Elena Daj

In der Nacht zum 10. November 1938 Jahren fand sie statt: die Reichspogromnacht, oder auch „Kristallnacht“ genannt. Juden im ganzen Deutschen Reich wurden überfallen, jüdische Läden und Wohnhäuser geplündert, Synagogen zerstört. Auch in Wuppertal brannten die zwei Synagogen, an der Genügsamkeitstraße in Elberfeld und an der Scheurenstraße (heute: Zur Scheuren) in Barmen. Anlässlich des traurigen Jubiläums organisierte die Begegnungsstätte Alte Synagoge eine thematisch ausgerichtete Veranstaltungsreihe. Ein Programmpunkt war auch die in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk durchgeführte Lesung zum Roman „Der Reisende“ vom deutsch-jüdischen Autor Ulrich Alexander Boschwitz.

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Tranformation von unten oder von oben? – Die vielen Seiten der „Sharing-Economy“

Von Sebastian Schulz

In Großstädten sind es Trends, die sich schon etabliert zu haben scheinen: Erste Ansätze waren Carsharing-Angebote, aufkommendes Foodsharing, um Nahrungsmittelüberschüsse wertgerecht zu verteilen. All das ist Teil eines Konzeptes, das heute als „Sharing-Economy“ bezeichnet wird. Bei der inzwischen fünften Veranstaltung der Vortrags- und Diskussionsreihe „Über die Welt und Gott“ des Katholischen Bildungswerkes in der Citykirche Elberfeld sollte dieses Phänomen im Kontext von Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit beleuchtet werden.

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Lateinamerika als Inbegriff der Flucht

Von Sebastian Schulz

Man blickt in Gesichter, die seelisch gezeichnet zu sein scheinen und auf Orte, die banal wirken, jedoch ihr Grauen erst mit den Worten der Beteiligten und Betroffenen offenbaren. Die aktuell laufende Fotoausstellung von Øle Schmidt in der Utopiastadt wäre ohne einen kenntlichen Kontext schwer zu begreifen und beweist, dass der Europäische Blick auf zurückgehende Flüchtlingsbewegungen in heimischen Gebieten ein sehr eingeschränkter ist.

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Sorgen für das gemeinsame Haus

Von Janina Zogass

In der Veranstaltungsreihe „Über die Welt und Gott“ ging es um planetarische Grenzen und Ernährungssouveränität

Anfang Juni sind Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Experten in der Elberfelder CityKirche zusammengekommen, um sich gemeinsam Gedanken über Fragen zu machen wie zum Beispiel „Woher kommt das Essen auf meinem Teller und wie wurde es produziert?“, „Was ist mit meiner Kleidung?“ und „in welchem Zusammenhang steht unser Lebensstil mit Begriffen wie Klimawandel und den sogenannten planetarischen Grenzen?“ Anlass dieser Begegnung war die Veranstaltung „Wasser und Brot. Gesucht: Nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft. Ob das Gesuchte nun gefunden werden konnte, soll dieser Erfahrungsbericht aufzeigen. Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Über die Welt und Gott“, die das Katholische Bildungswerk in Kooperation mit dem Wuppertal Institut und der Citykirche Elberfeld  auf die Beine stellt – dieses Jahr mit dem thematischen Schwerpunkt Klimawandel Klimagerechtigkeit.

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Große Texte – Wie Jesus Christus, Karl Marx und Milton Friedman warnten und prophezeiten

Von Sebastian Schulz

Was würde Marx sagen, wenn er unsere globale Gesellschaft von heute zu Gesicht bekommen würde? Sein Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal und allein der Umstand, dass wir dessen gedenken, spricht für sein Wirken bis heute. Doch nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts stellt sich die Frage, ob Werke wie „Das kommunistische Manifest“ oder „Das Kapital“ von Marx und Engels heute ein Leitwerk darstellen oder eher eine Perspektive geben können; ein Gedankengang, der auch für andere Werke mit ähnlichen Auswirkungen auf das menschliche Denken gilt. Wie wir diese Texte lesen und heute interpretieren, versuchte das Katholische Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit der Citykirche Elberfeld und dem freischaffenden Künstler Olaf Reitz herauszufinden.

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