Bildungswerk-Blog

Schlagwort: Wuppertal (Seite 1 von 4)

Formen der Erinnerung: Lesung und Gespräch zu Dana von Suffrins Roman „Otto“

von Larissa Plath

Die eigene Geschichte ist das, wozu man sie macht. „Endet unsere Geschichte hier?“, fragt sich die Ich-Erzählerin Timna, als sie zusammen mit ihrer Schwester den kranken Vater über Monate hinweg täglich im Krankenhaus besucht. Bei Dana von Suffrin liegt dort der Ausgangspunkt ihres Romans Otto, in dem die Vergangenheit der Figuren immer gegenwärtig ist. Im Rahmen einer Lesung und eines ergänzenden Gesprächs mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Luisa Banki gab die Autorin an einem Abend Ende Januar nicht nur Einblicke in die Welt von Otto und seinen beiden Töchtern, sondern auch in den Entstehungsprozess ihres literarischen Debüts.

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Ein Leben in getrennten Welten

Von Sebastian Schulz

Wenn Sumaya Farhat-Naser von ihrem Lebensweg erzählt, ist der Zuhörer gebannt. Mit einer unermüdlichen Art zu erzählen beschreibt die palästinensische Friedensaktivistin Begebenheiten, die in Teilen grausam, aber vor allem weltfremd erscheinen. Denn genau das ist die Perspektive einer Bevölkerungsgruppe in einem Staat, der eine systematische Ausgrenzung von Menschen betreibt. Eine Perspektive, die auch oft in den Sphären der Diplomatie untergeht und trotzdem seit Jahrzehnten einer der größten Konfliktherde ist.

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Gewohnheiten der Wachstumswirtschaft – Wohlstand in Zeiten von Klimawandel und fraglicher Nachhaltigkeit

Von Sebastian Schulz

Die Diskussion geht durch die Bevölkerung. Kann Wohlstand erhalten bleiben, wenn Nachhaltigkeit Vorrang bekommt? Nimmt mir jemand die Möglichkeit, einen PS-starken Wagen zu kaufen oder das Warenangebot eines globalisierten Kapitalismus zu genießen? Diese Fragen entstehen, wenn die Gewohnheit des Wachstumskapitalismus auf die Ressourcenknappheit unseres Planeten und Klimawandel trifft. Die Citykirche Elberfeld war aus diesem Grund auch voll besetzt, als Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Wolfgang Kessler sowie Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, ihre Thesen in Impulsvorträgen vortrugen.

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„Kleider machen Leute“ – Lesung im Katholischen Stadthaus anlässlich des 200. Geburtstags von Gottfried Keller

Von Elena Hong

Die gelungene Mischung aus Vortrag, Bild und Kommentar machte die Lesung am 14. November zum erfolgreichen Geburtstagsfest des Schweizer Autors Gottfried Keller. Mit 50 ZuhörerInnen war der Saal des Katholischen Stadthauses (Laurentiusstr. 7) bis in die hintersten Reihen gefüllt. Im Anschluss durfte das Publikum die drei Referenten auf dem Podium mit Fragen löchern.

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Anlässlich von »30 Jahren UN-Kinderrechtskonvention« organisiert die Katholische Familienbildungsstätte Wuppertal verschiedene Aktionen, darunter eine Podiumsdiskussion am 19. November. Lesen Sie weiter

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Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Bergische Universität Wuppertal, führt am 14. November anlässlich des 200. Geburtstags von Gottfried Keller in das Leben und Werk des Schweizer Autors ein Lesen Sie weiter

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Literatur des Zwiespalts – Globale Umbrüche gegen Wohlstand

Von Sebastian Schulz

Der Wohlstand ist eine beiläufige Konstante. Zu dieser Erkenntnis könnte der Leser oder Zuhörer bei den neuesten literarischen Werken von Alexander Schimmelbusch, John Ironmonger und Ulrich Peltzer gelangen. Teilweise bewusst und unbewusst nehmen die Protagonisten aus den Romanen der Autoren die Zwiespältigkeit ihrer eigenen Lebensweise wahr, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass ihr gewohntes Leben eine Dystopie der Menschheit sein könnte. Eine Entwicklung, die das katholische Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid in der zweiten Veranstaltungsreihe von „Über die Welt und Gott“ 2019 aufgreifen will.

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Individueller Wohlstand im Zeichen der Klimakrise – Die Flut steigt

Von Sebastian Schulz

Dystopie ist das Stichwort, wenn man sich mit den noch recht aktuellen Werken von Ulrich Peltzer, Alexander Schimmelbusch und John Ironmonger auseinandersetzt. Dass die utopischen und ideellen Gesellschaftsbilder des 20. Jahrhunderts zu Beginn des 21. in eine entgegen gerichtete Richtung umschlagen, rückt in literarischer Form in das Licht der kollektiven Aufmerksamkeit. Jakob van Hoddis Worte von 1911 „Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut“ im viertenVers seines Gedichtes „Weltende“ bekommen über einhundert Jahre später eine erschreckend treffende, neue Bedeutung.

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»Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut«. Von der Suche nach einem guten Leben

LEKTÜRESPUREN: »Das bessere Leben« von Ulrich Peltzer«, »Hochdeutschland« von Alexander Schimmelbusch und »Der Wal und der Ende der Welt« von John Ironmonger

Von Katja Schettler

Das Eis der Polarregionen schmilzt und lässt den Meeresspiegel ansteigen: im Zeitraum von 1993 bis 2011 im weltweiten Durchschnitt jährlich um mehr als drei Millimeter. Für Laien hört sich das wenig an. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn »mehr als drei Millimeter« ist etwa doppelt so schnell wie der Anstieg im 20. Jahrhundert. Die Folgen sind verheerend; Flutkatastrophen nehmen zu. Nicht nur fern von uns – zum Beispiel auf den Inseln der Tropen –, sondern auch in Europa, an deutschen Küsten: Auf der Insel Sylt muss jedes Jahr frischer Sand angebaggert werden, weil die Fluten die Insel abtragen. Klimaforscher sehen die Ursache hierfür in der globalen Erderwärmung – und diese sei größtenteils menschengemacht.

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Diplomatie zwischen Siegern und Besiegten – Der überforderte Frieden

Von Sebastian Schulz

Prof. Dr. Jörn Leonhard Bild: Sebastian Schulz).

Professor Dr. Jörn Leonhard hat sich einen Namen gemacht. Als Professor für westeuropäische Geschichte an der Universität Freiburg und als Mitglied diverser Vereinigungen – u.a der Royal Historical Society in London oder seit 2015 in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften – gelingt ihm eine extrem detaillierte Einsicht in die Geschehnisse der neueren und neuesten Geschichte. Mit seinem neuesten literarischen Werk „Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918-1923“ knackt der Historiker die Eintausendfünfhundert-Seiten-Marke. Sein begleitender Vortrag in der Elberfelder Citykirche Ende Juni zeigte, warum dies seine Gründe hat.

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